Botswana ist ein wahres Safari-Paradies fernab vom Massentourismus. Nirgendwo in Afrika sind mehr Elefanten anzutreffen als im Chobe Nationalpark. Staatliche und private Naturreservate machen über ein Viertel des Staatsgebietes aus. Tauchen Sie ein in eine faszinierende, unberührte Landschaft und eine mannigfaltige Tierwelt.
Als Abschluss eines Tages voller Eindrücke die untergehende Sonne geniessen das ist Botswana und Afrika pur! Hier fliesst der Okavango, einer der grössten Flüsse Afrika, Richtung Süden nicht ins Meer, sondern direkt in das Tafelland der Kalahari. Dort entsteht ein ökologisches Wunder das legendäre Okavango Delta. Ein sich ständig änderndes Labyrinth aus kristallklaren Kanälen, Seen, Lagunen und Sumpfgebieten. Eine Oase für die Tierwelt und für Liebhaber des urwüchsigen Afrikas.
Klima & Reisezeit
Botswana ist ein ganzjähriges Reiseziel. Die Regenzeit (Sommer) dauert von November bis März/April. Dann können sich viele Sandpisten in Schlammstrecken verwandeln, die schwer zu bewältigen sind. Die Tagestemperaturen erreichen bis über 40 Grad Celsius. Enorme Temperaturschwankungen im Winter (Mai bis September). Die ideale Zeit für Tierbeobachtungen ist die fortgeschrittene Trockenzeit, also von Juli bis etwa Mitte November. Die Natur wird innerhalb dieser Zeit von Monat zu Monat kahler und grau-brauner, die Wasserstellen schrumpfen zusammen und man hat freien Blick auf das Wild. Die Flusslandschaft im nördlichen Chobe Nationalpark zwischen Linyanti und Kasane lohnt einen Besuch insbesondere zwischen August und November. Grosse Büffel- und Elefantenherden kommen an den Fluss und bieten dann eines der beeindruckendsten Tierspektakel. Von November bis Dezember können Jungtiere beobachtet werden. Die Trockengebiete wie die Kalahari, die Nxai-Pfannen und die Makgadikgadi- Pfannen sowie die Landschaft um Savuti beeindrucken während der Regenperiode durch üppige Vegetation. Hochstehendes Gras kann Tierbeobachtungen in dieser Zeit jedoch erschweren.
Klima
Botswana besitzt ein subtropisches, trockenes und heisses Klima. Die Jahreszeiten der Südhalbkugel sind denen der Nordhalbkugel genau entgegengesetzt. Sommer: In der Zeit von November bis März kann die Mittagstemperatur bis 40 Grad Celsius ansteigen. Die Regenzeit dauert von September bis April und ist im Dezember/Januar am stärksten.
Beste Reisezeit Botswana
| Empfehlung | Jahreszeit | Beschrieb |
|---|---|---|
| ** | NovemberMärz | heiss, Regenzeit |
| *** | AprilOktober | warm, trocken, kühle Nächte, optimale Tierbeobachtungen |
*** = optimal, ** = gut
Highlights Botswana
Länderkombinationen
Botswana lässt sich hervorragend mit einem Aufenthalt in Südafrika oder Namibia, sowie einem Badeaufenthalt in Mozambique kombinieren. Ebenfalls gehört zu jedem Botswana- Aufenthalt ein Abstecher zu den berühmten Victoria Falls.
Botswana
Botswana ist etwa so gross wie Frankreich und Belgien zusammen, gehört allerdings zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde. Grosse Teile des Landes macht die Halbwüste Kalahari im Südteil aus. Sie besteht aus Savanne. Darüber hinaus gibt es Salzpfannen und Salzseen, die während der Regenzeit zu grossen seichten Seen werden das ist wichtig für zahlreiche Wildtiere. Im Norden des Landes befindet sich das Okavango-Becken. Der Okavango läuft in die Kalahari, weil er durch tektonische Verwerfung nicht den Weg zum Meer findet. Er versickert mit vielen Nebenarmen in der Wüste, wodurch sich ein weltweit einmaliges, artenreiches Feuchtgebiet bildete.
Okavango Delta
Das Okavango-Delta ist das grösste Binnenland-Flussdelta der Welt. Es ist eine zauberhafte Welt aus Wasser und Steppe, Wald und Savanne, die Landschaft und Tierwelt sind atemberaubend. Die meisten Camps und Lodges bieten Fahrten in Mokoro-Kanus an hier können Sie die fruchtbare Flusslandschaft unter dem kobaltblauen afrikanischen Himmel hautnah erleben. Gleiten Sie tagsüber lautlos durch das Wasser, lauschen Sie nachts dem Wild, das die Campsites und abgelegenen Lodges besucht. Zum Okavango-Delta gehört auch das Moremi-Reservat, wo Elefanten, Giraffen, Impalas, Geparden, Löwen, Krokodile, Warzenschweine und viele andere Wildtiere ihren Lebensraum haben. Auch Vogelliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Viele Vogelarten und Kleintiere tummeln sich im Schilf und Papyrus.
Kalahari-Wüste
Die Kalahari beherrscht Zentral- und Südbotswana und nimmt mehr als Dreiviertel der Gesamtfläche des Landes ein. Sie ist nicht unbedingt das, was man sich unter einer Wüste vorstellt. Vielmehr besteht sie aus semi-aridem Buschland, Savanne und Wäldern. Eine beeindruckend vielfältige Flora und Fauna hat sich an die Lebensbedingungen hier angepasst. In der Wildnis der Kalahari kann der Reisende die Einsamkeit und unendliche Weite Afrikas erleben. Blendend weisse Salzpfannen unter Baobab-Bäumen wechseln sich ab mit Savannen, in denen eine Vielzahl an Wildtieren lebt. Ausserdem ist die Landschaft geprägt von der uralten Kultur der San-Bevölkerung, die zum Teil noch immer hier lebt. In der Kalahari befinden sich vier grosse Wildreservate: das Central Kalahari Game Reserve, der Kgalagadi Trans-Frontier Nationalpark, das Khutse Game Reserve und die Makgadikgadi-Salzpfannen.
Makgadikgadi-Salzpfannen
Die Makgadikgadi-Salzpfannen sind die Überreste eines riesigen Sees, der einst das gesamte Gebiet bedeckte. Die Salzpfannen erstrecken sich über ein Gebiet von mehr als 10'000 km2 und sind umgeben von weitläufigem, mit Palmen bewachsenem Grasland. Nach den Regenfällen im Frühjahr sind die Salzpfannen überflutet. Die Wüste erblüht dann und zieht Tausende von Wasservögeln an. Flamingos und Pelikane versammeln sich an den entstandenen flachen Seen, und die Steppentiere tun sich gütlich am saftigen Gras. Die Nxai-Pfannen erstrecken sich über ein riesiges Gebiet und sind Teil des grossen Sees, der einst Zentral-Botswana bedeckte. Heute bestehen die Nxai-Pfannen aus fruchtbarem Grasland, und in der Regenzeit ab Dezember tummeln sich hier zahlreiche Wildtiere.
Chobe Nationalpark
Chobe im Nordosten ist bekannt für einen beeindruckenden Wildbestand und ist daher ein beliebtes Ziel für Safaris. Das Gebiet erstreckt sich von Kasane bei Kazungula am Vierländereck bis zum Moremi-Wildreservat im Südwesten. In Chobe finden sich prozentual die meisten Elefanten und Raubtiere in ganz Afrika, und die Wildtierwanderungen sind ein faszinierendes Schauspiel. Die vier einzigartigen ökologischen Zonen in Chobe sind die berühmte Savuti-Marsch, die Linyanti-Sümpfe, die Serondela-Ebene und -Wälder sowie die Graslandschaft an den Flüssen. Die jährliche Zebrawanderung zwischen dem Savuti- und dem Chobe-Fluss bildet einen Anziehungspunkt für Löwen, Geparden und Wildhunde. Unternehmen Sie eine Schifffahrt auf dem Chobe-Fluss und beobachten Sie die Vögel und Wildtiere vom Wasser aus.
Reiseinformationen Botswana
Sprache
Die Amtssprache ist Englisch; die Landessprache ist Setswana.
Einwohner
1,84 Mio., davon leben 210'000 in der Hauptstadt Gaborone.
Fläche
581'730 km2
Hauptstadt
Gaborone
Politik
Präsidialrepublik
Religion
49% örtliche traditionelle Glaubensrichtungen, 29% Protestanten, 12% afrikanische Christen, 10% Katholiken.
Wirtschaft
Das volkswirtschaftliche Einkommen Botswanas beruht auf dem Erschliessen von Bodenschätzen im Bergbau, auf der Fleischproduktion und auf Einnahmen aus dem Tourismus. Dabei macht der Diamanten-Export über 70% des Gesamtexportwertes aus.
Zeitverschiebung
Kein Zeitunterschied im Sommer, +1 Stunde im Winter (Basis mitteleuropäische Zeit).
Einreise
Besucher aus der Schweiz, Deutschland und Österreich benötigen kein Visum, solange sie nicht länger als drei Monate in Botswana bleiben wollen. Es genügt der Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist und mindestens noch zwei freie Stempelseiten enthalten muss. Es wird ein bestätigtes Weiter- oder Rückflugticket verlangt (Änderungen vorbehalten).
Gesundheit
Die Malariaprophylaxe ist vor allem in der feuchten Jahreszeit empfohlen. Sie sollten sich ebenfalls gegen Tetanus und Typhus impfen lassen. Für detaillierte Informationen wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder das Tropeninstitut.
Betreuung
Während Rundreisen und Aufenthalten in Lodges werden Sie von den lokalen Guides bzw. dem Management der Lodge betreut.
Geld
Lokale Währung: Pula (BWP). Sämtliche gängigen Kreditkarten werden in der Regel akzeptiert. Empfehlenswert ist die Mitnahme von USD Reisechecks oder Noten.
Nebenkosten:
Die Nebenkosten für Essen und Getränke sind unter Schweizer Niveau. Die Ausnahme bilden Luxushotels, exklusive Lodges und Camps.
Trinkgeld
Das Trinkgeld hängt von der Dienstleistung ab. 10 % sind auf der Hotelrechnung bereits inbegriffen. Bei gutem Service empfehlen wir Ihnen, 510 % zusätzlich zu geben.
Hotels
Der Hotelstandard ist relativ hoch und entspricht internationalen Standards. Unsere eigene Bewertung gibt Ihnen Aufschluss über Standard und Qualität der einzelnen Unterkünfte.
Kulinarisches
In grösseren Städten gibt es Restaurants und Bars, meist in Hotels. Die meisten Safari-Lodges und Safari-Camps haben auch Bars und Restaurants, aber das Essen ist ausserhalb der grösseren Hotels und Restaurants recht einfach.
Souvenirs
Beliebte Mitbringsel sind Holzschnitzereien, handgewobene Textilien und Korbwaren.
Strom
Die Stromspannung beträgt 220 Volt. Man benötigt wegen der dreipoligen südafrikanischen Stecker oder dreipoligen Flachstecker nach britischem Standard einen Adapter. Diese erhalten Sie in Elektrogeschäften oder an der Hotelrezeption.


