Betreten Sie touristisches Neuland und entdecken Sie die Schönheiten der Küste von Mozambique.
Das touristische Potenzial ist enorm. Endlose Strände, kristallklares Wasser und tropische Korallenriffe bilden die Kulisse für einmalige Erlebnisse. Eine noch unverbrauchte Natur entschädigt für eine noch wenig ausgebaute touristische Infrastruktur. Der Bazaruto Archipel ist die Heimat unzähliger, exotischer Meerestiere. Beim Schnorcheln, Tauchen oder auf Bootstouren haben Sie immer wieder die Gelegenheit, Meeresschildkröten, Walhaien oder Delfinen zu begegnen.
Impressionen Mozambique
Highlights Mozambique
Mozambique
Das breite Küstentiefland bedeckt den grössten Teil des Südens, wird jedoch nach Norden hin schmaler. Hinter der Küste steigt das Land stufenförmig an bis zum Tafelland des Hochfelds. Die zahlreichen Flüsse des Landes fliessen aus den Hochländern nach Osten in die Strasse von Mozambique. Der grösste Fluss ist der Zambesi, der in seinem Oberlauf durch den Cobora- Massa-Damm aufgestaut wird. Der Malawisee/Lake Nyasa bildet einen Teil der Grenze mit Malawi; sein Abfluss ist der Shire, der in den Zambezi mündet. Die grössten Städte sind Maputo, Matola und Beira. Zambezi River Der Zambezi ist der viertlängste Fluss in Afrika und der grösste afrikanische Fluss, der in den Indischen Ozean fliesst. Das Einzugsgebiet umfasst etwa 1,5 Mio. km2, was etwa der Hälfte des Nils entspricht. Seine Quelle liegt in Zambia an der Grenze zum Kongo und Angola. Er ist insgesamt 2574 km lang und fliesst durch Angola, Zambia und Mozambique, wo er im 880 km2 grossen Delta in den Indischen Ozean mündet.
Quirimba Archipel
Der 2002 gegründete Nationalpark Quirimba Archipel umfasst eine sich über 110km entlang der Küste ausdehnende Inselgruppe mit 31 Mangroveninseln unterschiedlicher Grösse. Die meisten sind unbewohnt und ein Refugium für zahlreiche Vogelarten. Andere haben traumhafte Sandstrände. Das stille Archipel ist ein Paradies zum Tauchen und Tiefseefischen.
Bazaruto Archipel
Wer nichts als Ruhe, Sonne, Einsamkeit und grandiose Tauchgründe sucht, ist hier richtig. 5 Inseln bilden das Archipel, die zwei grössten sind Bazaruto und Benguerra. Die Inseln sind ganzjährig bereisbar. Das Bazaruto Archipel erhält insgesamt weniger Regen als z.B. Inhambane und Xai-Xai. Die artenreiche Fauna des Archipels war ausschlaggebend für die Einrichtung des Nationalparks. Mehr als 150 Vogelarten, 45 verschiedene Reptilien, zahlreiche seltene Schmetterlinge und Amphibien sind bisher registriert worden.
Strände
Die rund 2700 km lange Meeresküste Mosambiques bietet kilometerlange, einsame Sandstrände, die zu den schönsten Afrikas zählen. Zahlreiche intakte Korallenriffe lagern vor den Küsten und tragen dazu bei, dass diese Gebiete als hervorragende Tauchgründe gehandelt werden. Von Palmen gesäumte Buchten und warmes kristallklares Wasser, Robinson Crusoe würde sich hier Zuhause fühlen.
Tauchen und Schnorcheln
Lassen Sie sich faszinieren von den Korallenriffen vor der ostafrikanischen Küste, die eine intakte Unterwasserwelt beheimatet. Meeresschildkröten kommen an die einsamen Strände, um ihre Eier abzulegen. Beim Schnorcheln und Tauchen entdecken Sie die Faszination der Unterwasserwelt. Ob tropische Fische oder riesige dahinschweben Manta-Rochen, der türkisgrüne Indische Ozean begeistert immer wieder aufs Neue. Eine Besonderheit stellen die rund 100 Dugongs dar, die als einer der grössten noch vorhandenen Bestände entlang der gesamten afrikanischen Küste gelten. Gut ausgestattete Tauchschulen auf den touristisch erschlossenen Inseln bieten Tauchkurse, Tauchausflüge und sogar Wracktauchen für erfahrene Taucher an. Erfahrene Tauchlehrer in den Hotels erleichtern Anfängern den Einstieg in die Unterwasserwelt.
Klima
Mozambiques Klima teilt sich jahreszeitlich in eine Trocken- und eine Regenzeit. Die heisseste und regenreichste Zeit liegt im ganzen Lande zwischen Oktober und März, während die Monate von April bis September als kühlere Trockenzeit gelten. Besonderes der Norden des Landes liegt im Monsunbereich und erhält zwischen Januar und März heftige Regenfälle. An der Küste weht meist eine erfrischende Brise. Die starken Monsunwinde vom Meer machen den Aufenthalt an der nördlichen Küste (um Pemba) zwischen November und Februar recht ungemütlich. Der meiste Niederschlag fällt zwischen Dezember/Januar und März. Die Luftfeuchtigkeit ist dann sehr hoch. Doch selbst während der regenreichsten Monate bedeutet die Regenzeit kein permanenter Regen. Es kommt vielmehr örtlich zu heftigen, meist kurzen Wolkenbrüchen, häufig regnet es auch in der Nacht. Nicht zu unterschätzen sind die Meeresstürme während der feuchten Monate. Der Monat Februar bringt die Gefahr der Zyklone. Die Wassertemperaturen des Indischen Ozeans sind ganzjährig angenehm warm. In der kühleren Saison von Mai bis Oktober betragen die Meerestemperaturen zwischen 22 und 28 °C, von November/Dezember bis April erreichen sie 28 bis 31 °C. Darüber hinaus ist ein Temperaturunterschied deutlich wahrnehmbar zwischen den kühleren Stränden im Süden und denen im tropischen Nordmozambique.
Länderkombinationen
Mozambique ist ein Tauchparadies und eignet sich für reine Badeferien oder als Verlängerung einer Südafrikareise; insbesondere als Verlängerung eines Aufenthaltes im Krüger Nationalpark.
Reiseinformationen Mozambique
Sprache
Die Amtssprache ist Portugiesisch. Diese wird aber nur von wenigen Bewohnern als Muttersprache gesprochen. Etwa 96% der Gesamtbevölkerung sind Bantu-sprachige Völker. Die meisten sprechen jedoch mehr als eine Sprache.m
Einwohner
20 Mio., davon leben 34% in Städten
Fläche
800 000 km2
Hauptstadt
Maputo
Politik
Präsidialrepublik
Religion
45% Anhänger afrikanischer Religionen, 18% Anhänger des Islam, 37% christlich
Wirtschaft
Mozambiques Wirtschaft basiert vorwiegend auf Landwirtschaft. Erst 1990 nach Bürgerkrieg , Abwanderung portugiesischer Fachkräfte und mehrerer Dürreperioden führte die Regierung die freie Marktwirtschaft ein. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind Cashewnüsse, Zuckerrohr, Baumwolle und Tee. Die Küstenfischerei hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Gefischt werden hauptsächlich Thunfisch und Garnelen.
Zeitverschiebung
Kein Zeitunterschied im Sommer, + 1 Stunde im Winter (Basis mitteleuropäische Zeit).
Einreise
Besucher aus der Schweiz, Deutschland und Österreich benötigen ein Visum. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Stempelseiten enthalten. Das Visum kostet ca. CHF 60 und sollte vor Abreise beantragt werden. An grösseren Flughäfen in Mozambique kann das «Visum bei Einreise» gegen USD 30 eingeholt werden (Änderungen vorbehalten).
Gesundheit
Die Malariaprophylaxe wird für einige Regionen dringend empfohlen. Sonst sind keine Impfungen nötig. Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt. Für detaillierte Informationen wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder das Tropeninstitut.
Betreuung
Während Rundreisen und Aufenthalten in Lodges/Hotels werden Sie von den lokalen Guides bzw. dem Management der Lodge/Hotel betreut.
Geld
Landeswährung ist der Metical (MZM). CHF 1 = ca. MZM 23 000. Empfohlene Währungen sind USD und südafrikanischer Rand. Kreditkarten werden nur selten akzeptiert.
Nebenkosten
Die Nebenkosten für Getränke sind unter Schweizer Niveau. Die Ausnahme bilden Luxushotels, exklusive Lodges und Camps.
Trinkgeld
Das Trinkgeld hängt von der erbrachten Dienstleistung ab. 510% sind sicherlich die Obergrenze.
Hotels
Der Hotelstandard entspricht nur bei internationalen Hotelketten und grösseren Hotels den internationalen Standards. Unsere eigene Bewertung gibt Ihnen Aufschluss über Standard und Qualität der einzelnen Unterkünfte.
Kulinarisches
Die Küche ist vielseitig, jedoch überwiegen Fischgerichte und Meeresfrüchte. In den Hotels wird internationale Küche angeboten.
Souvenirs
Reich verzierte Kleider, Schmuck, Schnitzereien, Handarbeiten aller Art bieten eine enorme Auswahl.
Strom
Die Stromspannung beträgt 220/240 Volt. Ein mitgebrachter universaler Adapter oder südafrikanischer Dreipolstecker sind empfehlenswert.

