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Nationalparks Tanzania

Nationalparks Tanzania

Wer auf Safari «Afrika pur» erleben möchte, der sollte die Parks und Schutzgebiete in Tanzania besuchen. Die Naturschutzpolitik hat dafür Sorge getragen, dass Tanzania heute eines der wildreichsten Länder unserer Erde ist.

Die hohen Eintrittsgebühren sind ein wichtiger Bestandteil dieser Naturschutzpolitik. Sie sorgen für entsprechende Einnahmen in den Parks und verhindern den weltweit aufkommenden Massentourismus mit Erfolg.

Tanzania

Serengeti

Die Serengeti erstreckt sich über eine Fläche von etwa 12'500 km² zwischen dem Kraterhochland des Ngorongoro und dem Victoriasee. Im Norden grenzt sie an die Masai Mara in Kenya. Etwa 3 Millionen Tiere leben hier, von denen die meisten an der saisonalen Migration teilnehmen.

Ngorongoro

Das Ngorongoro-Naturschutzgebiet ist Teil des einzigartigen Serengeti-Ökosystems. Das Juwel in der Krone des Ngorongoro ist ein tiefer, vulkanischer Krater. Der grösste nicht überflutete Kraterkessel der Welt hat einen Durchmesser von 19,2 km und ist etwa 600 m tief. Die üppigen Weidegründe und das stets vorhandene Wasser des Kraterbodens ernähren eine grosse Zahl von Tieren. Bis zu 25'000, vorwiegend Grasfresser, halten sich gleichzeitig im Krater auf.

Lake Manyara

Der Lake Manyara ist in eine wunderbare Landschaft eingebettet, die von der majestätischen Steilwand des Rift Valley überragt wird. Seine Ufer sind von einem schmalen Waldgürtel und hohen rotbraunen Böschungsklippen umsäumt. Der von einer erstaunlichen Vegetationsvielfalt geprägte Streifen Land beheimatet eine reiche Tierwelt. Im Schutz der lichten Akazienwälder leben die berühmten baumkletternden Löwen.

Tarangire

Der Tarangire-Nationalpark wird vom gleichnamigen Fluss durchzogen. Beiderseits des Flusses gibt es Grasland und offene Baumsavanne. Bemerkenswert ist der Bestand an Baobabs. In der Trockenzeit zwischen Juli und Oktober ist der Wildtierbestand besonders hoch, da aus den umliegenden Regionen viele Tiere zu dem ständig Wasser führenden Tarangire-Fluss ziehen.

Ngorongoro Krater

Selous

Das Selous-Tierschutzgebiet ist mit etwa 55'000 km² das grösste Schutzgebiet in Afrika. Seine Landschaftsformen sind sehr vielfältig. Der nördliche Bereich ist für den Fototourismus reserviert, die südlichen Teile des Selous sind grossenteils noch unerschlossen. Dadurch hat er seine besondere Ursprünglichkeit erhalten können. Typisch sind seine weiten Landschaften mit den trockenen Miombo-Wäldern, die den Flusslauf des Rufiji River umgeben. Zusammen mit seinen vielen Wasserarmen und Flussauen vermittelt dieser Fluss eine einmalige Atmosphäre.

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